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NLP und Kurzzeitinterventionen auf Master-Stufe

Modul 3: Veränderungskompetenz

 

Kernkurse:

 

Das Geheimnis erfolgreicher Veränderungsarbeit beginnt, wenn der Klient seinem bisherigen Symptom, Verhalten, eine neue Bedeutung gibt. Diese Neu-Bewertung führt zu Veränderungen im Denken und Handeln. Das Gute am Schlechten, das Sinnvolle am Symptom anzuerkennen und zu würdigen schafft Zugang zu inneren Ressourcen und Lösungen.
Das Symptom, das Störende, das zu Beseitigende kann von BeraterIn und KlientIn neu verstanden werden, Versöhnung findet statt, aus Feindschaft wird dabei oft Freundschaft.

Im 6-step-Refraiming erfährt diese Haltung eine konsequente und praktikable Umsetzung: Es stellt ein Modell in sechs Schritten zur Verfügung, um mit dem Negativen, dem Abgelehnten in uns selber neu zu verhandeln.
Das besondere am 6-Step Reframing ist, dass der Kunde nicht nur einen respektvolleren Umgang mit sich selber erwirbt, sondern gleichzeitig auch eine spannende Form der Kommunikation mit unbewussten Teilen seiner Persönlichkeit kennen lernt. Auf diese Weise erhält er Gelegenheit kreative Lösungen für hartnäckige Störungen und Symptome zu finden.
 

NLP, das sich mit persönlichen Denk- und Wahrnehmungs-Prozessen befasst, hat vor allem im Bereich des «Wie» erstaunliche Entdeckungen gemacht.
So benützen wir beim Denken nicht nur bildhafte Elemente, wir statten diese auch unterschiedlich aus, z.B. farbig oder schwarz/weiss, bewegt oder unbewegt, vergrössert usw. Mit solchen Einzelmerkmalen stellen wir uns die Dinge vor, bewerten und deuten sie gleichzeitig auch. Veränderungen im Bereich der zunächst nicht bewussten Einzelmerkmale (Submodalitäten) können tiefgreifend auf unser Denken und unser inneres Wahrnehmen einwirken.

Ziel dieses Seminars ist das Erforschen der sogenannten Submodalitäten, indem wir sie nicht nur erkennen und beschreiben, sondern auch mit Veränderungen ihrer Eigenschaften experimentieren. Verschiedene bewährte Verfahren für unterschiedliche Anliegen und Ziele bieten sich hier an: Mapping accross (Ressourcen integrieren), Swish (einer automatischen Handlung eine neue Richtung geben), Zwänge auflösen, Dissoziation als Arbeitsinstrument einsetzen usw.

Zuerst ein Hinweis zum didaktischen Aufbau dieses Seminars: Da die Veränderung von Glaubenssätzen/Konstrukten meistens auch die Identität des Kunden beeinflusst, sind Interventionen auf dieser Ebene sehr vielschichtig. Wir haben deshalb zwei aufbauende Kurse (Glaubenssätze 1 und Glaubenssätze 2) entwickelt, um Gelegenheit zu geben die vielfältigen Fähigkeiten zu trainieren und das breite Repertoire an Interventionen kennen zu lernen. Weil viele einschränkende Überzeugungen das Ergebnis von traumatischen Erfahrungen und Schocks sind, wird zudem eine weitere tiefgreifende Technik - das Re-Imprinting – im Seminar «Trauma 2» vermittelt.
Glaubenssätze sind Überzeugungen, Verallgemeinerungen (Konstrukte) über Ursachen, Bedeutungen und Grenzen. Sie können sich auf das Selbst beziehen (wer wir glauben zu sein, oder was unsere Fähigkeiten sind), oder es sind Generalisierungen über die Anderen und die Welt.
In Beratung, Coaching und Therapie sind wir meistens mit einschränkenden Überzeugungen konfrontiert, die sich auf die Identität des Kunden beziehen, z.B.:  «Ich bin hilflos / wertlos / ein Opfer» oder «Ich verdiene es nicht, erfolgreich zu sein» usw.
Diese Glaubenssätze bewirken, dass unsere Kunden ihr Potenzial, ihre Ressourcen nicht wirklich nutzen und sich immer wieder darin bestätigt sehen, dass das was sie ändern möchten, sich nicht ändern lässt.

In diesem Kurs lernen sie wirkungsvolle Werkzeuge aus dem NLP kennen
um Glaubenssätze zu finden und herauszuschälen – eine wichtige Voraussetzung für die anschliessenden Veränderungsschritte. Wir werden grössere und kleinere Interventionen zum Verändern von Glaubenssätzen kennen lernen und verschiedene Varianten zum Implementieren von neuen Glaubenssätzen in die persönliche Geschichte vermitteln.

Effektive Methoden und Techniken für die Auflösung von Schocks, Phobien und Traumata
Die Thematik der Trauma Verarbeitung ist sehr komplex und vielschichtig. Das hängt damit zusammen, dass einerseits die Schwere der seelischen Erschütterung, die Wiederholung, Zeitdauer, aber auch viele subjektive Faktoren (Vorgeschichte, Ressourcen, Umfeld usw.) darüber entscheiden, wie ein solches Trauma vom Einzelnen oder einer Gemeinschaft verarbeitet werden kann.
Dieser Komplexität versuchen wir mit verschiedenen Kursangeboten gerecht zu werden. Sie sind im Aufbau aufeinander abgestimmt, sodass man nach dem Besuch dieser Kurse (Trauma 1, Trauma 2 und Trauma 3) ein umfassendes Verständnis und verschieden Vorgehensweisen für die Verarbeitung von Traumata zur Verfügung hat. Ergänzend dazu empfehlen wir die Seminare „Arbeit mit einschränkenden Glaubenssätzen 1 und 2“ und den Kurs „Arbeit mit dissoziierten Teilen und Core Transformation“.

 

Phobien, Schocks und Traumata behandeln

Damit wir energetisch mental, physisch und psychisch im Gleichgewicht sind, ist die rasche Behandlung von Phobien, Schocks und Traumata sehr wichtig. Ob es sich nun um eine Flugphobie oder die Nachwirkungen eines Schocks nach einem Autounfall oder die wiederkehrenden Erinnerungen an eine traumatische Erfahrung handelt, stets ist ein tiefwirkender negativer Stress damit verbunden, der uns in unseren Fähigkeiten einschränkt.

In diesem Kurs steht die Arbeit mit Phobien im Vordergrund. Phobien sind irrationale Ängste vor bestimmten Objekten oder Situationen. Die “Phobie-Technik” – die in diesem Seminar im Vordergrund steht - ist nicht nur eine sehr wirksame Technik um Phobien zu behandeln. Sie eignet sich auch hervorragend, um traumatische Erfahrungen zu verarbeiten. Das können Reaktionen auf akute Erfahrungen aus der jüngsten Zeit sein, als auch weit zurückliegende Ereignisse, die erst auftauchen, wenn an einer konkreten Symptomatik gearbeitet wird. Die Erfahrung zeigt, dass wenn diese belastenden traumatischen Erfahrungen gelöst werden, dies zu vielen positiven Veränderungen in allen Lebensbereichen führt.
Neben der längeren und komplexeren Phobie-Technik werden noch andere Methoden gezeigt und Methoden zur Verarbeitung von Körpertraumen vermittelt. Sollte dafür keine Zeit bleiben, wird das Thema im Trauma Seminar 3 aufgegriffen.
 

 

Die als Weg symbolisierte Zeit erweist sich als äusserst praktisches Arbeitsmittel für verschiedene Techniken der Klärung und Veränderungsarbeit in der Praxis: Zusammenhänge und den Interventionspunkt, sowie damit verbundene Ziele und Teilziele herausarbeiten. Interventionen auf der Time-Line realisieren (Change History, Trauma-Arbeit usw.) und die Motivation für weitere Veränderungsschritte in der Zukunft fördern sind sehr effektiv.
Der Kurs «Zeitlinie» erforscht die individuellen Unterschiede hinsichtlich der Zeiterfahrung. Besonders beliebt in der praktischen Arbeit ist das begehbare Modell: ein im Übungsraum ausgelegter Weg, der die Zeit symbolisiert. Mit Schritten - auf dieser Zeitlinie - in die Vergangenheit oder Zukunft und verschiedenen Veränderungstechniken können jetzt hilfreiche und tiefgreifende Interventionen realisiert werden.

Es gibt viele unterschiedliche Erklärungen, Modelle und Theorien über die Funktionsweise des Unbewussten. In einem Punkt scheint sich aber in der Fachwelt eine gewisse Einigkeit abzuzeichnen: Nämlich, dass sich im Laufe des Lebens verschiedene Teil-Persönlichkeiten bilden. Jeder dieser Teile repräsentiert eine gewisse Erfahrung unserer persönlichen Geschichte. Er reagiert aus dieser Erfahrung heraus mit einem eigenen Denken und Verhalten. Dies in der Veränderungsarbeit zu berücksichtigen, kann sehr wichtig sein.
Im Seminar «Arbeit mit dissoziierten Teilen» geben wir Einblick in die Funktionsweise dieser Teilpersönlichkeiten (im Rahmen eines lösungsorientierten und systemischen Ansatzes) und zeigen verschiedene Interventionen, um Veränderungen zu induzieren.
Weitere Stichworte aus dem Programm sind: Die Integration von abgespaltenen Teilen (z.B. psychosomatische Symptome, die sich medizinischen Heilungsprozessen verschliessen). Mit Teilen kooperieren, Aufbau eines neuen Teils, Veränderung von generationenübergreifenden Themen, Einwände von Teilpersönlichkeiten und Core-Transformation.
Der vorgängige Besuch der Seminare «Reframing» und «Time-Line» können den Zugang zu diesem Seminar erleichtern.

Wie sind eigentlich die effizienten und hervorragenden NLP Wirkmustern wie die Phobie-Technik, das Ankern, oder die Arbeit mit Submodalitäten entstanden? Die Antwort ist: Über das «Modelling». Das «Modelling» ist ein interessantes und vielseitiges Vorgehen, das ermöglicht Fähigkeiten zu modellieren, d.h. abzubilden und damit Lehr- und Lernbar zu machen.

 

Im Modelling Seminars zeigen wir, wie man Zugang zu den inneren Prozessen erhält, die zu einer Fähigkeit oder einer Störung gehören. Im ersten Block dieser Ausbildung modellieren die Teilnehmer eine Fähigkeit, die sie sich aneignen möchten.

 

Wir wollen herauszuarbeiten, welche Strategien zu problematischen Verhalten führen und wie man sie auflösen kann. Zum Beispiel: Wie «macht man sich» ein Burnout? Wie wird Lustlosigkeit (beim Lernen, Arbeiten usw.) programmiert? Weshalb wähle ich stets den/die falsche Partner/Partnerinnen aus? Usw.
 
 
Das Modelling Seminar ist über obige Anwendungsmöglichkeiten hinaus ein geniales Flexibilitäts-Training, um die Wahrnehmungs- und Kommunikationsfähigkeit zu erweitern. Die Techniken des Modelling eignen sich auch hervorragend für das Coaching. Mit ihrer Hilfe können besondere Fähigkeiten (z.B. die Kreativitäts-Strategie eines Produktmanagers) einem grösseren Kreis von Mitarbeitern zugänglich gemacht werden. Die Vorgehensweisen im Modelling erweitern darüber hinaus das Interventionsrepertoire eines professionellen Coachs.

 

Dieses Seminar befasst sich mit den Kernfähigkeiten des Ausbildungs-Moduls 3. Es geht um Kompetenzen, die eine erfolgreiche Veränderungsarbeit voraussetzen. Im Mittelpunkt stehen:

  • Häufige Störgrössen bei der Klärung des Themas
  • Die Motivation des Kunden
  • Die Kriterien für die Auswahl einer geeigneten Intervention
  • Eigene Interventionen massschneidern
  • Realisierung von Interventionen («Verpackung», Inhalte, Raum, Mimik, Stimme, Körper, Tempo, usw.)
  • Erfolgskontrolle - Test
  • Die Nachhaltigkeit der Veränderung sicherstellen (Aufgabenstellungen für den Kunden)

In diesem Seminar können die TeilnehmerInnen an aktuellen Fall-Beispielen aus ihrer Praxis arbeiten und das Repertoire an wirkungsvollen Interventionen erweitern.
 

In diesen Kursen werden praxisnahe Grundlagen und Vorgehensweisen der * Ericksonschen Hypnose so vermittelt, dass sie in der Lösungsorientierten Kurzzeittherapie als auch im Coaching sofort umgesetzt werden können.
 
Die Ziele und Inhalte von den Seminaren sind:

  1. Das Unbewusste und seine Wirkung auf unser Denken und Verhalten kennen zu lernen
  2. Zu erfahren, wie das Unbewusste „funktioniert“, d.h. welche Voraussetzungen zu schaffen sind, damit wirkungsvolle Veränderungen in Gang gesetzt werden können
  3. Sich der symbolischen Sprache des Unbewussten bewusst zu sein und diese zu verstehen lernen
  4. Das Training, sich der doppelten Kommunikation (Bewusstsein - Unbewusstsein) stets gegenwärtig zu sein und sie für wirkungsvolle Veränderungen einsetzen
  5. Die Fähigkeit spontane leichte Trance-Zustände beim Kunden zu erkennen und diese für Veränderungsprozesse zu nutzen
  6. Kennenlernen einiger praktischen Situationen, wo Veränderungen auf unbewusster Ebene notwendig sind, um Veränderungsziele zu erreichen
  7. Unbewusste, dissoziierte Teile in den Veränderungsprozess einzubeziehen
  8. Die Nachhaltigkeit und Ökologie von Veränderungen auf unbewusster Ebene sicherzustellen, insbesondere Störfaktoren und zukünftige Blockierungen zu erkennen

 
Hypnose gibt es in vielen Varianten: sie kann eine tiefe Trance sein, in der ein Mensch einen direkten Zugang zu seinem Unbewussten hat, oder eine kaum merkliche Fokus-Verlagerung vom eher Bewussten zum eher Unbewussten.
In allen Fällen eröffnet Trance einen Zugang zu einem inneren Potenzial, das viel grösser ist als das, was uns im bewussten Zustand zur Verfügung steht. Trance kann uns Zugang zu Fähigkeiten bringen, zu Botschaften der inneren Weisheit, zu neuen Ideen und Möglichkeiten.
In der Praxis geht es darum, die kleinen spontanen «Trance-Episoden» wahrzunehmen und für die effektive Veränderungsarbeit zu nutzen. Dies ist im Coaching, wie auch im Beratungs-Kontext sehr hilfreich, weil diese Situation die Lernprozesse des Kunden unterstützen. In der Therapie können aber auch durch geleitete Phantasien und NLP-Techniken tiefere Trancen ein sehr wirkungsvolles und effizientes Werkzeug sein.
 
* Milton H. Erickson (1902 - 1980) war nicht nur ein genialer Psychiater und Therapeut: Er entwickelte ein neues Verständnis und neue Verfahren in der Arbeit mit Hypnose, so dass man heute von der Ericksonschen Hypnose spricht. Dieses Seminar hilft, die Wahrnehmungsfähigkeit zu verfeinern, das Kommunikationsverhalten und die Sprache bewusster und flexibler einzusetzen. Das Repertoire an therapeutischen Interventionen wird vielseitiger, kreativer und effektiver.

 

 


Informationen

 

Weitere Informationen und Anmeldungen zu unseren Seminaren:
- Unterlagen bestellen

- Download-Seite

 

 

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Sie erreichen uns von Montag bis Freitag zwischen 9 und 11 sowie 14 und 16 Uhr.
Telefon 062 823 10 10 info@kurszentrum.ch

 

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